Selfmade Tagebuch

Das selbstgestaltete Trauertagebuch

Die Gestaltung dieses Trauertagebuchs ist ganz individuell, ohne Vorlagen,  Vorgaben und Texte.
Man gestaltet es sich ganz einfach selber. Völlig auf sich gestellt.

Für Viele in dieser schwierigen Situation eine echte Herausforderung, weil es sehr viel Intuition erfordert, und gerade da fehlt es dann.

Am besten ist ein "Blancobuch" wie ein Poesiealbum, oder wer es größer bevorzugt, ein Ringbuch oder Schnellhefter. Je nach Aufwand. Ich würde ein Ringbuch A4 empfehlen. Denn man schreibt doch immer mehr als man sich vornimmt, oder besser gesagt, man WILL vielleicht mehr schreiben. Gerade was Gefühle betrifft, schreibt es sich meist alles von der Seele runter.
Alleine diese Rubrik erfordert vielleicht viel Papier. Poesiealben empfehle ich, wenn man nur eine ganz kurze Zeit eine Beziehung zu dem Verstobenen hatte..

Um es hübsch und romantisch zu gestalten, kann man den Rand der Blätter mit einer Bastelschere ausschneiden.
Auf jeden Fall sollte  als Deckblatt ein Bild von den Verstorbenen, und ein Gedicht  geschrieben sein,
dass Hoffnung und Trost gibt. Vielleicht auf ein Wiedersehen:
"Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung.
Uns trennt nur die Zeit!
So.. oder ähnlich. Es sollte auf jeden Fall Hoffnung und Kraft spenden.. Als zweites Blatt würde ich ein Foto von der Beisetzung reinkleben mit  getrockneten Blüten eures persönlichen Grabgesteckes für den lieben Menschen der gestorben ist,
falls noch vorhanden. Wenn nicht, genügt auch ein Foto.




Dazu noch individuell gestaltete Seiten nach eigenen Vorstellungen mit Bildern. Falls es an Bildern mangeln sollte, wie zum Beispiel an gemeinsamen Lieblingsorten, so kann man dies nachholen, in dem man dort hinfährt und sich die Fotos nachträglich macht. Wenn dies machbar ist, und nicht zu weit entfernt ist. Ich habe viele Fotos im nachhinein noch gemacht.
Auch hier in diesem Buch sollte ein Schreiben an den Verstorbenen nicht fehlen, mit allem was man ihm mitzuteilen hat. Aber auch ein Antwortschreiben auf einen Abschiedsbrief (falls der vorhanden ist) Oder auch eine Aufzeichnung des letzten Gesprächs. (Wie auch schon auf der Seite des angeleiteten Trauertagebuchs beschrieben)

Ja... das sind so die Dinge, die ich persönlich für wichtig halte. Ansonsten liegt es in eurer Hand.
Gestaltet euer Buch wie ihr es gerne hättet, mit dem Gedanken im Hinterkopf,  dass der Tod nicht das Ende bedeuten muss.
Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben. Ich helfe euch dabei.

Eine stille Umarmung an euch von mir und viel Kraft bei der Gestaltung
eures induviduellen Buches.